....Ettaler Straße 41 .... 82487 Oberammergau

Art und Träger der Einrichtung.
Wen nehmen wir auf?
Was wollen wir erreichen?
Gestaltung
Wie gehen wir vor?
Wie fördern wir den Einzelnen?
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Wie gehen wir vor?

Zusammenarbeit mit der Schule

Informelle Zusammenarbeit

In der Zeit von 10.00 bis 11.00 Uhr werden insbesondere die Erstklässler von der Schule abgeholt. Gleichzeitig haben hier Betreuer und Lehrer die Möglichkeit in Tür- und Angel-Geprächen schnelle Informationen auszutauschen. Dadurch kann eine optimale Zusammenarbeit mit schnellen Informationswegen geschaffen werden.

Formelle Zusammenarbeit

In regelmäßigen Abständen finden in Zusammenarbeit mit den Eltern offizielle Lehrergespräche statt. Hierbei ist es uns wichtig, dass sowohl Betreuer als auch die Sorgeberechtigten an den Lehrergesprächen teilnehmen.  In diesen Gesprächen kann mit der Schule eine einheitliche Vorgehensweise abgestimmt werden. Ziel ist eine optimale kognitive Förderung der Kinder und Jugendlichen.

Krisenintervention

In Zusammenarbeit mit den Heimgruppen und der Leitung der Einrichtung steht den ganzen Vormittag mindestens ein pädagogischer Mitarbeiter zur Verfügung, der bei Bedarf der Schule aktiviert werden kann.

Übergreifende Zusammenarbeit

Ferner finden zwischen Schul- und Einrichtungsleitung regelmäßige, sowie krisenbedingte Gespräche statt, um die Verzahnung zwischen Einrichtung und Schule zu gewährleisten.

Gestaltung der Freizeit

Das Freispiel

Das Marie-Mattfeld-Haus besitzt großzügige Außen- und Spielflächen. Folgende Möglichkeiten stehen den Kindern zur Verfügung:

  • Sandspielplätze
  • Kletter- und Freizeitgerüste
  • Pool
  • Basketballplatz
  • Hartplatz
  • Seilbahn
  • Grünflächen

Innerhalb der Einrichtung stehen übergreifend der Spiel- und Freizeitsaal mit Sport- und Rhytmikausstattung, Kicker, Tischtennisplatte etc. zur Verfügung.

Innerhalb der Hort-Gruppen steht pädagogisches Spiel- und Bastelmaterial zur Verfügung.

Gezielte Freizeitförderung

Von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr bieten die Betreuer der jeweiligen Hortgruppe ein gezieltes Freizeitangebot an. Dabei sind folgende Bereiche abzudecken:

  • sportlicher und motorischer Bereich
  • musischer Bereich
  • hauswirtschaftlicher Bereich
  • kreativer und gestalterischer Bereich

Die Kinder und Jugendlichen können freiwillig an diesen Angeboten teilnehmen.

Projektbereich

Wie aus dem Wochenplan ersichtlich ist, verzichten wir freitags auf die Hausaufgabenbetreuung. Uns erscheint es wichtig, dass die Eltern die Freitagshausaufgaben am Wochenende übernehmen, damit sie über den Entwicklungsstand ihrer Kinder/Jugendlichen informiert bleiben.

Die Einrichtung nutzt den Freitag, um gezielte Angebote zu machen bzw. größere Projekte durchzuführen (z.B. Anlegen eines kleinen Gemüsegartens, Gestaltung der Horträume etc.)

 

Lernzeit und Hausaufgabenbetreuung

Zeitliche Dimensionierung

Die kognitive Lerntheorie zeigt ein deutlichen Tiefpunkt der menschlichen kognitiven Leistungsfähigkeit um 14.00 Uhr auf. Das Bestreben der Einrichtung war es, diesen Tiefpunkt zu umgehen. So wurde der Beginn der Lernzeit auf 15.00 Uhr festgelegt, um zumindestens die ansteigende Leistungssituation hin zum zweiten Tageshoch (ca. 17.00 h) nutzen zu können.

Strukturierung der Lernzeit

Die Struktur der Lernzeit teilt sich in drei Großbereiche auf:

  • Stillarbeitszeit
  • Begleitete Arbeitszeit
  • Förderzeit

Die Einrichtung verzichtet gezielt auf den Begriff Hausaufgabenzeit und verwendet den Begriff Lernzeit.
In der Stillarbeitszeit (ca. 15.00-15.30 h) sollen die Kinder/Jugendlichen in einem Verselbständigungsprozess versuchen ihre Aufgaben möglichst selbständig zu erledigen. Hierbei sollen so wenig wie möglich Hilfestellungen durch die Betreuer erfolgen.
In der begleiteten Arbeitszeit arbeiten Betreuer und Erzieher konsequent an Lernstoff und Hausaufgaben.
Sind die Hausaufgaben abgeschlossen, erhalten die Kinder/Jugendlichen aus einem großen Fundus an Lern- und Fördermaterial gezielte Aufgaben, um Lücken zu schließen, Wissen zu vertiefen bzw. Stoff zu festigen.

Basale Förderung

In der Zeit von 17.00 bis 18.00 Uhr finden basale Förderungsprogramme statt, die gezielt auf die Kleingruppen zugeschnitten werden. Hierzu wird im Oktober/November jeden Jahres der individuelle Bedarf jedes einzelnen Kindes/Jugendlichen besprochen und die jeweiligen Angebote für das bestehende Schuljahr festgelegt. Basale Förderungen sind z.B. :

  • Konzentrationstraining
  • Gedächtnistraining
  • Rechtschreibtraining
  • Legasthenie-Training
  • Räumlich – visuelles Training
  • Logiktraining
  • Texterfassungstraining
  • Englischtraining

Die jeweilig durchzuführenden Trainingsprogramme bestimmen sich aus den Schwachpunkten der Kinder- und Jugendlichen und müssen je nach Bedarf neu konzipiert werden. Die Größe der Trainingsgruppe sollte 6 Kinder und Jugendliche nicht überschreiten.

Dieses Angebot ist nicht verpflichtend sondern ein freiwilliges Angebot an die Eltern bzw. Kinder und Jugendlichen.
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